Zuchtvoraussetzungen

Verwendung von Zuchthunden

Vor dem Einsatz eines Zuchtrüden, wie auch einer Zuchthündin, muß eine HD-Auswertung des Hohenheimer Kreises ( GRSK) vorliegen mit der Befundung HD-frei oder HD fast normal. Hunde mit schlechteren Befunden sind von der Zucht ausgeschlossen. Die Zuchthunde vom 1.WS Einheit müssen auf ED-Ellenbogendisplasie geröntgt sein, mit einer Auswertung vom Hohenheimer Kreis.

Das Mindestalter der Zuchthunde beträgt 18 Monate. Vor Verwendung eines Weissen Schäferhundes zur Zucht muß dieser von unseren vereinsinteren Zuchtwarten oder einem unserer Zuchtrichter auf Zuchttauglichkeit überprüft werden. Wichtige Überprüfungskriterien sind dabei, neben anatomischen Vorraussetzungen wie Größe, Vollzahnigkeit etc., auch der Charackter und das Wesen des Hundes.

 

Um die Ausbeutung der Zuchthunde, insbesondere der Zuchthündin zu verhindern, sind zu deren Schutz folgende Richtlinien zu befolgen:

 

1.Mindestalter 

Es muß gewährleistet sein, dass die Zuchthündin körperlich ausgereift ist. Somit ist das Mindestzuchtalter auf 18 Monate festgelegt, d.h. eine Hündin darf ab diesem Zeitpunkt erst von einem Rüden gedeckt werden. Eine vorherige Überprüfung der Hündin durch unsere ausgebildeten Zuchtwarte ist zwingende Vorraussetzung.

 

2. Häufigkeit der Zuchtverwendung  

Die Hündin muß nach jeder Geburt mindestens eine Hitze aussetzen, dies soll verhindern, daß Zuchthündinnen überbeansprucht werden und mehrmals jährlich die Strapazen einer Geburt durchleben müssen. In unserem Verein spielt es dabei keine Rolle, ob nur ein kleiner Wurf mit 1 oder 2 Welpen vorrausgegangen ist, wir sind der Auffassung, dass sich jede Hündin nach den Strapazen einer Geburt eine angemessene Ruhezeit verdient hat.

 

3. Zuchtendalter

In unserem Verein ist es nicht erlaubt eine Hündin nach ihrem 8. Geburtstag zur Zucht heranzuziehen. Auch diese Regelung soll verhindern, dass Hündinnen kommerziell ausgebeutet werden.

 

 

 

 

 

©1. Weisse Schäferhunde e.V. Einheit 2014