Arbeitsprüfungen

 

Der 1. Weisse Schäferhund Verein begrüßt es, wenn Hundebesitzer oder Züchter aktiven Hundesport betreiben.

Der weisse Schäferhund liebt es eine sinnvolle Beschäftigung zu haben. Die Ausbildung zum Begleithund, Therapiehund, Rettungshund, Fährtenhund oder auch zum Blindenhund sollte nicht nur dem Besitzer, sondern auch dem Hund Freude bereiten.

Die Freude an der Arbeit sollte dabei im Vordergrund stehen,  nicht nur beim Menschen.

 

Es gibt Hunde, die sich von Ihren Anlagen her nicht zum Schutzdienst eignen, dafür aber herausragende Leistungen in der Fährte erbringen oder auch beim Agilitysport. Hier ist die Einsicht der Besitzer gefragt, einem Hund, dem eine Sportart nicht liegt, keinen Zwang anzutun.

Leider wird in einigen Vereinen die Schutzhundearbeit derart als Qualitätsmerkmal favorisiert, dass für diese Sportart völlig ungeeignete Hunde um jeden Preis zur Ablegung der Schutzhundeprüfung genötigt werden, anstatt den Weißen Schäferhund den Anlagen entsprechend zu fördern.

 

Wir fordern von unseren Züchtern, bzw. von deren Weissen Schäferhunden, bewußt keine "Arbeitsprüfungen" als Zuchtvoraussetzung, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass es sich dabei um trainiertes und anerlerntes Verhalten handelt, welches sich selbst verständlich nicht weiter vererbt!

 

Eine Arbeitsprüfung als Zuchtvoraussetzung würde die Population innerhalb der Rasse Weisser Schäferhunde unnötig einschränken. Inbesondere Privatleute, die im Besitz eines Rüden sind, würden diese nicht unbedingt erbringen wollen, wenn Sie zuvor 2 Jahre lang auf dem Hundeplatz auf eine Prüfung hin traineren müßten.

 

Wir lassen unseren Züchtern die Freiheit auch weiterhin die Eigenschaften eines friedlichen Familienhundes anzustreben. Natürlich legt unserer Verein Wert auf das Wesen der Elterntiere, was seine Berücksichtigung bei der Zuchttauglichkeit findet.