Interessantes über die Geschichte der Weissen Schäferhunde und über unseren Verein für Weiße Schäferhunde

 

 

Übermittelt mit freundlicher Genehmigung von Julie Crawford
Übermittelt mit freundlicher Genehmigung von Julie Crawford

LOTTE VON BURG ELZ – der erste jemals ins Zuchtbuch des SV eingetragene Deutsche Schäferhund mit weißer Farbe: (siehe Bild oben)

Zuchtbuch des SV, Band XI, Seite 463 und 464:

Wurfmeldung 43039-43041. Züchter des Wurfes: M. Krebs jun.-Eltville a. Rhein;

Wurfdatum: 25. Februar 1913.

Eintrag der Abstammung:

Munko von Boll, V, 3776, HGH

Horst von Boll, VII, 8306, PH

Hella von Boll, VI, 4382

Bux von der Warte, IX, 20276

Lotte (von Garbenheim), X, 30245

Else von der Freydenburg, VIII, 10377, PH

43039 Cäsar von Burg Elz, R., hellgelb, schwarzer Sattel,

Bes.: H. Merscheid-Winkel (Rheingau)

43040 Horst von Burg Elz, R., dunkelwolfsfarbig, grau gewolkt, schwarzer Sattel; Bes.: der Züchter

43091 Lotte von Burg Elz, H, weiß, gelber Unterton;

Bes. Dreßler-Eltville a. Rhein

(aus einem Originalband der 1. Auflage)

BERNO VON DER SEEWIESE – der zweite ins Zuchtbuch des SV eingetragene Deutsche Schäferhund mit weißer Farbe:

Zuchtbuch des SV, Band XI, Seite 506:

Wurfmeldung 43628-43632. Züchter des Wurfes: G. Uebe-Seehausen;

Wurfdatum: 24. März 1913.

Eintrag der Abstammung:

Sieger 1905 Beofwulf vom Nahegau, II, 733

Tyrann vom Maingau, IV, 1960, HGH

Nini, gen. Elsa, III, 1450

Pax vom Brenztal, III, 1438

Gisa vom Kameltal, V, 3296, PH

Mira von Memmingen

43628 Benno von der Seewiese, R. hellwolfsfarbig, gelbe Abz.;

Bes.: Lehrer Schmidt-Seehausen

43629 Berno von der Seewiese, R., weiß;

Bes.: der Züchter (siehe Bild unten)

43630 Bodo von der Seewiese, R. dunkelwolfsfarbig, grau gewolkt;

Bes. Dr. Pacemann-Seehausen

43631 Bolko von der Seewiese, R., dunkelwolfsfarbig, gelbe Abz.:

Bes. der Züchter

43632 Berna von der Seewiese, H., weiß;

Bes.: H. Klein, Karlsruhe

(aus einem Originalband der 1. Auflage)

 

Wir wissen nicht, wer dachte, „Berno von der Seewiese“ wäre der erste ins Zuchtbuch der Deutschen Schäferhund eingetragene weiße Deutsche Schäferhund gewesen. Vor einiger Zeit fanden einige sehr engagierte Liebhaber des Weissen Schäferhundes „Lotte von Burg Elz“ in den Zuchtbüchern. Sie war mit dem Wurf, aus dem sie kam, unter der Zuchtbuch-Nummer 43091 auf Seite 463 und 464 von Band IX eingetragen. Nachweislich war „Berno von der Seewiese“ also NICHT der erste weiße Schäferhund, der beim Schäferhundverein registriert wurde! Also kam „Lotte von Burg Elz“ jetzt aus dem Schatten ins Licht (und gab einen weiteren Beweis dafür ab, dass die Frauen heutzutage die Führung übernehmen). Lächeln Sie mit uns, liebe Leser! Nachdem „Lotte“ beim SV unter der Zuchtbuch-Nummer 43091, WT: 25. Februar 1913 eingetragen worden war, wurde ein zweiter Wurf mit zwei weißen Schäferhunden am 24. März 1913 eingetragen: Zuchtbuch-Nr. 43629, „Berno“ und 43632 „Berna“

Nach diesen ersten Eintragungen können Sie viele weiße Deutschen Schäferhunde in den Zuchtbüchern finden. Damit begann die Kontroverse. Viele Leserbriefe wurden vor allem während der 20er Jahre in SV-Zeitungen veröffentlicht und viele böse Worte wurden über weiße Schäferhunde abgegeben. 1932 erschien beim SV die neue gültige Satzung, in der veröffentlich wurde, dass weiße Schäferhunde nicht mehr in die Zuchtbücher eingetragen wurden. Es gab nur eine Ausnahme für einen bestimmten zotthaarigen Altdeutschen (genau definiert in „Der Verein für Deutsche Schäferhund (SV) sein Ziel und seine Verfassung, Teil I von Rittmeister v. Stephanitz“: Die Rassezeichen des Deutschen Schäferhundes, Seite 42, 10. drei Schläge deutscher Schäferhunde unter c) Der zotthaarige deutsche Schäferhund sowie 11. Fehlerhaft. Klicken Sie hier, um die Originalseiten aufzurufen

Bei den hier abgelichteten Seiten der Eintragung der Deutschen Schäferhunde Lotte und Berno handelt es sich Seiten aus einem der Original-Zuchtbücher mit Softcover in violetter Farbe. Dieses Zuchtbuch liegt im Original vor, nicht in einer Neuauflage.

Die Satzung des SV von 1932 liegt in einer Taschenbuch-Ausgabe vor, XXXIV. Auflage 1932 „SELBSTVERLAG DES VEREINS FÜR DEUTSCHE SCHÄFERHUNDE (SV)“, RECHTSSITZ IN BERLIN (FRÜHER MÜNCHEN) IM „DEUTSCHEN KARTELL FÜR HUNDEWESEN (DKH) HAUPTGESCHÄFTSSTELLE AUGSBURG 3.

 

Ein besonderer Dank für die Übermittlung von Original-Material geht an Joanne Chanyi, Julie Crawford, Ruut Tilstra und zwei engagierten Schäferhundliebhabern, die nicht namentlich genannt werden möchten.

 

English Version:

 

We do not know who had the idea „Berno von der Seewiese“ was the first white GSD registered with the SV-Germany. Some times ago some very enthusiastic doglovers found „Lotte von Burg Elz“ in the SV-breedbooks. Lotte and her sibling were registered in breedbook XI, page 506. Evidently „Berno von der Seewiese“ was NOT the first registered German Shephered colour white in SV! This is thew reason why „Lotte von Burg Elz“ is coming out of the shadow into the light (and gives an additional proof the womanhood overtaking leadership now). Smile with us, interested readers! After „Lotte“ was registered with breedbook-no. 43091, whelping date: 25th February 1913 the second litter with two white Shepherds was registered at 24th March 1913: breedbook-no.: 43629 „Berno“ and 43632 „Berna“.

 

By searching in the old SV-breed-books one can find many registrations of German Shepherds with white colour. The controversy had already begun years before. But during the twentieth many „letters to the editor“ were published in SV-newsletter and many bad words were spoken about white German Shepherds. In 1932 the new actual rules of SV were published. In these rules one can find the proof that German Shepherd dogs with white color no longer could be registered with the SV. The only exception was a so-called „Altdeuscher Schäferhund“ (Old German Shepherd Dog), defined in these rules (Rassezeichen des Deutschen Schäferhundes, page 42, 10. Drei Schläge deutscher Schäferhund and c) Der zotthaarige deutsche Schäferhunde (GSD with shaggy coat) and 11. Fehlerhaft (faults). All other appearances of GSD’s coatcolor white were not longer allowed in the standard! Please see the original pages. All scans on these websites are scans of original material and not of younger publications.

The SV-rules from 1932 are the original paperbacks from this year, edition XXXIV 1932 „SELBSTVERLAG DES VEREINS FÜR DEUTSCHE SCHÄFERHUNDE (SV)“, RECHTSSITZ IN BERLIN (FRÜHER MÜNCHEN) IM „DEUTSCHEN KARTELL FÜR HUNDEWESEN (DKH) HAUPTGESCHÄFTSSTELLE AUGSBURG 3.

These pages are from one of the original-breedbooks for German Shepherd Dogs registered in Germany. The breedbook has a softcover and the color is of purple. They are extremly rare. The entries are not from another edition. They are from the first edition. The paperback of the rules & regulations“ of the SV (German Shepherd Club) is an original published in 1932. If you are interested in the standard from 1932, please click here (original version in german language).

 

Very special „Thank you“ goes to Joanne Chanyi, Julie Crawford, Ruut Tilstra and two very special GSD-lovers who do not want to be mentioned with their names.

 

Der Weiße Schäferhund

Interessantes über die Geschichte der Weißen Schäferhunde und über unseren Verein für Weiße Schäferhunde

 

ENDE DES 19. JAHRHUNDERTS: Genaue Daten bezüglich Ersterwähnung fehlen, sicher aber ist, dass es Weisse Schäferhunde schon lange vor der Reinzucht des Deutschen Schäferhundes gegeben hat.

 

1879: Geburt von „Greif“, einem weissen Schäferhundrüden. Aus dessen Verbindung mit „Lotte“ ging „Lene“ hervor, welche mit „Kastor“ verpaart wurde und darauf den Rüden „Hektor Linksrhein“ gebar.

 

1882: zeigt der Freiherr von Knigge auf einer Ausstellung in Hannover zwei deutsche Schäferhunde:

"Kiraß" (WT: 1878, grau und weiß) sowie "Greif" (WT: 1879, Farbe weiß).

 

1887: wurde "Greiff" (weiß) zusammen mit "Foß" (WT 1884, braungelb, Bes. Deinhard) und einer Greiftochter namens "Russin" (Bes. Frömling) in Hannover ausgestellt.

 

1888: wurden "Foß", "Russin" sowie "Greifa" (weiß, Bes. von Knigge) in Hamburg ausgestellt. Die Hündin "Russin" war eine Greif-Tochter und soll ebenfalls weiß gewesen sein.

 

1889: wurden in Kassel Greif II (weiß, Bes. Freiherr von Knigge) sowie "Stummel" (gelb, Bes. Riechelmann) ausgestellt.

 

1899: An einer Ausstellung in Karlsruhe erwirbt Rittmeister Max von Stephanitz „Hektor Linksrhein“ und tauft ihn in „Horand von Grafrath“ um. Gründung des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV). „Horand“ wird als erster Hund in das neu eröffnete Zuchtbuch eingetragen und gilt somit als Stammvater des Deutschen Schäferhundes.

 

1913: Gründung des German Shepherd Dog Club of America. In dessen Zuchtbuch werden nebst schwarz-gelben auch weisse Schäferhunde eingetragen.

Der erste ins Zuchtbuch des SV eingetragene weiße DSH ist „Lotte von Burg Elz“, eine Hündin (Änderung 3.11.2016).

 

1917: Im Zwinger von Anne Tracy in New York fällt der 1. Wurf mit drei Weissen Schäferhunden, darunter „Stonihurst Edmund“. Anne Tracy hat wesentlich zur Verbreitung der Rasse in den USA sowie Kanada beigetragen und somit verhindert, dass die Rasse ausgestorben ist. Anne Tracy war Gründungsmitglied des German Shepherd Dog Club of America.

 

1920: H.N. Hanchett aus Minneapolis beginnt, gezielt Weisse Schäferhunde aus deutscher Zucht zu importieren.

 

1931: Schon 1931 veröffentlicht der SV nachweislich, das weiße Schäferhunde nicht mehr zur Zucht zugelassen sind. Nur noch drahthaarige weiße Schäferhunde aus dem Braunschweigischen dürfen weiterhin in das Zuchtbuch des SV eingetragen werden.

 

1966: Agatha Burch, eine Schweizerin mit Wohnsitz in den USA, erwirbt den weissen Rüden „Lobo“. Sie zieht mit ihm im Jahr 1970 in die Schweiz, wo „Lobo“ in das Schweizerische Hundestammbuch eingetragen wird, allerdings mit dem Vermerk „Zur Zucht gesperrt“.

 

1968: Auch in Amerika wird der Weisse Schäferhund zur Zucht gesperrt.

 

1969: Gründung der Vereinigung „White German Shepherd Dog Club“ in Sacramento (USA); der erste Verein ausschliesslich für weisse Schäferhunde.

 

1973: Der erste Wurf von „Lobo“ und „Blinkbonny’s Lilac“, einer von Agatha Burch in der Zwischenzeit in England erworbenen weissen Hündin, kommt in der Schweiz zur Welt; es sind drei Rüden und eine Hündin. Der Eintrag ins Stammbuch wird verweigert, da weiss nicht mehr anerkannt ist. Unter dem Zwingernamen „Shangrila’s“ erfolgt der Eintrag ins Anhangregister des Stammbuches.

 

1974-1980: Bei den zwei folgenden Würfen wird Agatha Burch der Eintrag ins Anhangregister verweigert. Sie verlegt darauf aus familiären Gründen ihren Wohnsitz wieder in die USA und nimmt „Lobo“ mit. Er verstirbt 1980 im Alter von 14 Jahren. Agatha Burch kommt der Verdienst zu, den Weissen Schäferhund von Amerika wieder nach Europa gebracht zu haben.

Der Schweizer Kurt Kron, der aus dem ersten Wurf von „Lobo“ und „Blinkbonny’s Lilac“ die Hündin „Shangrila’s Sweetygirl“ erworben und aus Dänemark den Weissen Schäferrüden „Kokes Mahalo“ importiert hatte, legt mit seinen Hunden den Grundstein für die Verbreitung der Weissen Schäferhunde in Europa.

 

1980: Der Deutsche Martin Faustmann erwirbt vom Schweizer Zwinger den Rüden „Champion von Kron“ und ein Jahr später die Hündin „Rani von Finn“. Mit diesem Stammpaar begann er die organisierte Reinzucht der Weissen Schäferhunde in Deutschland. 1981 fällt in seinem Zwinger der 1. Wurf (12.6.1981)

 

1981: In Faustmanns Zwinger fällt am 12.6.1981 der erste Wurf von Weissen Schäferhunden (Champion von Kron X Rani von Finn). Faustmann gründet in diesem Jahr mit Gleichgesinnten den ersten Verein für "Amerikanisch-Canadische Weisse Schäferhunde" in der Bundesrepublik Deutschland.

 

1987: Der Schweizer Jürg Epprecht importiert innerhalb von zwei Jahren vier Weisse Schäferhunde für seine Zuchtstätte „Weisse Perle“.

 

1989: Jürg Epprecht gründet die „Gesellschaft Weisse Schäferhunde, Schweiz GWS“.

 

1990: Martin Faustmann gründet unseren Verein (unter dem Namen 1.WACSR e.V. Einheit)

 

1991: Die „Gesellschaft Weisse Schäferhunde, Schweiz GWS“ wird von der SKG als Rasseklub aufgenommen. Veröffentlichung eines vorläufigen Standards; die Schweiz ist das erste Land, das den Weissen Schäferhund als nationale Rasse anerkennt. SKG-Richter begutachten die Hunde, danach erfolgen erste Eintragungen ins Anhangregister des Stammbuches.

 

1992: Beginn der kontrollierten Zucht Weisser Schäferhunde in SKG-anerkannten Zuchtstätten.

 

1993: Dr. H. Räber stellt den Weissen Schäferhund als neue Rasse in seiner viel beachteten „Enzyklopädie der Rassehunde“ vor.

 

1995: Der Standard der Schweiz erlaubt neu auch die langstockhaarige Varietät. Der Raad van Beheer op kynologisch Gebied (nationaler FCI-Club in Holland) initiiert die Gründung eines Komitees zur Anerkennung der Weissen Schäferhunde.

 

1996: Gründung des Komitees, zu dessen Präsidentin Ruut Tilstra, Holland, gewählt wird.

 

1997: Um zu vermeiden, dass innerhalb der 1996 gegründeten Weltorganisation für Weisse Schäferhunde zu einseitige Machtverhältnisse eine sinnvolle internationale Zusammenarbeit zunichte machen, wird die IWSF gegründet - International White Shepherd Federation gegründet. Als Präsidentin wird Ruut Tilstra gewählt. Das Präsidium besteht aus 3 Mitgliedern: Präsidentin Ruut Tilstra (NL), Schriftführerin Brigitte Toll (D), Schatzmeister Philippe Bontemps (F). Unser Verein ist dieser Organisation angeschlossen.

 

2001: Durch hauptsächliche Arbeit von Birgit Stoll (damals Präsidiumsmitglied des 1.WS e.V. Einheit) können die für die Anerkennung durch die FCI notwendigen 8 Blutlinien gefunden werden. Präsentation dieser Arbeit persönlich durch den Vorstand unseres 1.WS e.V. Einheit beim VDH im Mai 2001.

 

2005: Immer noch muss mehr Wert auf Zusammenarbeit gelegt werden. Von jeher hatte sich unser Verein dies vorgenommen und Jahre hindurch bewiesen, dass Zusammenarbeit auf vernünftige Weise möglich ist. Mittlerweile sind wir zum größten Rassehundezuchtverein für Weisse Schweizer Schäferhunde (Berger Blanc Suisse) in Deutschland geworden. Unsere Zuchtziele sind gesunde Hunde, deren Wesen ansprechend ist und die dem Standard entsprechen - ein großes Anliegen ist uns dabei, die Inzucht so klein wie möglich zu halten. Einige couragierte Liebhaber der Rasse importieren aus diesem Grund Hunde vor allem aus USA und Kanada, wobei leider die Spreu vom Weizen getrennt werden muss, denn wer viel Geld in Importhunde investiert, möchte anschließend auch unter dem Strich sehr oft einen Gewinn machen, so dass nicht alles Gold ist, was glänzt, und sogar im Laufe der Jahre außerhalb unseres Vereins auch Tiere zur Zucht eingesetzt wurden (und leider immer noch werden), die besser nicht in Zuchtprogramme involviert worden wären. Leider ist auch in vielen Blutlinien zuviel Inzucht vertreten. Ich hoffe, ich schockiere Sie nicht, liebe Leser, wenn ich dazu nur eines bemerken möchte: Bei den Menschen ist Inzucht verboten. Sie alle wissen, warum. Die einfache Grundregel kann auch für Hunde angewendet werden. Überlegen Sie dies einmal bitte. Sind gewisse Gene einmal gefestigt, wird es schwer, etwas wieder herauszuzüchten. Wir alle in Deutschland haben schon genug Probleme, sei es mit Schiefköpfen, Taubheit, Schlunderweiterung, Herzfehlern. Leider wird dies von vielen profitgierigen Vermehrern einfach vertuscht. In dieser Beziehung arbeiten wir immer noch eng mit der GWS-Schweiz zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, derartige Dinge zu überwachen.

 

Unsere Züchter züchten in vernünftigem Rahmen. Unsere Zuchtrichtlinien verhindern eine Ausbeutung der Tiere. Wer diese nicht einhalten möchte, kann in unserem Verein nicht züchten. Beste Erfahrung haben wir im Laufe der Jahre damit gemacht, das wir bereits seit 1994 eine Zucht mit HD-leichten Tieren nicht mehr zugelassen haben. Seit vielen Jahren haben wir als Auswertungsstelle einen maßgeblichen Tierarzt des Hohenheimer Kreises. HD ist immer noch ein Problem in der Rasse. Wer dies verleugnet, belügt andere. Deshalb ist es die Pflicht aller daraufhin zu arbeiten, dass unsere schönen Tiere noch gesünder werden - damit wir alle viel Zeit mit unseren vierbeinigen Lieblingen verbringen können, denn "jeder Mensch und jedes Tier ist nur für eine kleine Weile hier", dichtete Reiner Kunze so schön. Genießen wir einfach die Zeit gemeinsam, unsere "kleine Weile"!

 

 

 

Ihr 1.Weisse Schäferhunde e.V. Einheit (1. WS e. V. Einheit)

 

Brigitte Toll