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                         Verein für Weisse Schweizer Schäferhunde - Berger Blanc Suisse

Speiseröhrenerweiterung:

 

Vereinzelt tritt in der Rasse die angeborene Speiseröhrenerweiterung auf. Unsere Züchter sind eingehend über die Symptome dieser Erbkrankheit informiert und somit in der Lage ggf. die ersten Anzeichen bei den Welpen richtig zu deuten und ggf. durch Röntgen  mit Kontrastmittel beim Tierarzt abklären zu lassen.  

Betroffene Welpen werden auffällig durch häufiges Erbrechen nach der Futteraufnahme, was wiederum ein geringeres Körpergewicht gegenüber den Geschwistern zur Folge haben kann. Durch das häufige Erbrechen kann Futter in die Atemwege gelangen, und somit als„Nebenerscheinung“ der Speiseröhrenerweiterung auch eine Lungenentzündung diagnostiziert werden.

Für Fragen zu diesem heiklen Thema stehen unseren Züchtern, insbesondere den Anfängern in der Rasse, die Geschäftsstelle und das Zuchtbuchamt für Rückfragen zur Verfügung. Die Züchter unseres Vereines schätzen es sehr, daß evtl. aufgetretene und gemeldete Erbfehler nicht dazu benutzt werden die Züchter in der Öffentlichkeit  an den Pranger zu stellen wie in anderen Vereinen schon mehrmals geschehen (diverse Forumsbeiträge).

Nur der vertrauliche Umgang mit Erbfehlern führt dazu, daß Züchter auch weiterhin Erbfehler melden, was wiederum dabei hilft wichtige Erkenntnisse zur Bekämpfung zu erlangen.

Die Ausprägung der Speiseröhrenerweiterung  (Megaesophagus) kann verschieden schwere Ausprägungen zeigen. Welpen mit einer Schweren Form werden auf Anraten des Tierarztes bereits beim Züchter eingeschläfertWährend sich leichtere Formen oftmals auswachsen und dem Hund lebenslang keine Schwierigkeiten bereiten.

Wichtig ist allerdings immer, daß der Züchter keinesfalls einen Welpen mit schwerer Form an unwissende Käufer abgibt.

Aus Zuchthygienischen Gründen sollte kein Welpe mit Speiseröhrenerweiterung in die Zucht gelangen. Züchter betroffener Würfe werden vom Zuchtbuchamt dahingehend beraten, möglichst keinen Welpen aus einem betroffenen Wurf zur Zucht aufzustellen. Auch wenn der betreffende Welpe selbst gesund ist, ist die Wahrscheinlichkeit, daß er rezessiv ein Gen dafür trägt vermutlich höher als bei einem Welpen aus einem gesunden Wurf. 

In jedem Falle raten wir unseren Züchtern, die selbe Kombination der Zuchtpartner nicht erneut vorzunehmen Bei der Wahl der Zuchtpartner ist das Zuchtbuchamt gerne behilflich, damit möglichst wenig gemeinsame Vorfahren der vorausgegangen Anpaarung enthalten sind.

 

Verein für Weisse Schweizer Schäferhunde - Berger Blanc Suisse