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                         Verein für Weisse Schweizer Schäferhunde - Berger Blanc Suisse

20.06.09

Wir gratulieren Monika Drechsel mit ihrem Hund Keyco von Maya Tuk,

Robertino D’Angelo mit Majestics Amber Grace

und der erst 14 -jährigen Katja Heuser mit Majestics Zazoe

zur bestandenen Begleithund-Prüfung bei der SV OG Holzbachtal

 

16.02.09

Achtung Besitzer von Nothunden!  

 

Sie müssen für Ihren Hund schweren Herzens einen neuen Platz suchen, ihr Hund ist nicht kastriert oder sterilisiert, Sie wollen verhindern, dass er von unseriösen Züchtern ausgebeutet wird  ? ? ? ?

Aus aktuellem Anlass warnen wir vor „Züchtern“, die zum wiederholten Mal gezielt Privatleute vorschicken, um für wenig Geld (Schutzgebühr) an Hunde in zuchtfähigem Alter zu gelangen*. Die Hunde werden nicht nur für den Rest ihres Lebens als Zuchtmaschine ausgebeutet, sondern den Welpenkäufern wird auch noch vorgegaukelt, in „wohltätiger Absicht“ einem Nothund ein Zuhause gegeben zu haben (mit bekannten Personen, die solche Dinge bereits öfter gemacht haben, arbeitet ohnehin kein ordentlicher Züchter mehr zusammen und achtet darauf, dass keiner seiner Hunde in diese Hände gerät).

Sie müssen anschließend auch noch damit rechnen, dass Sie selbst, der Sie froh waren, für Ihren Hund ein neues Heim gefunden zu haben, sich (ohne Namensnennung natürlich, aus Angst, dass es wieder einmal zu Klagen kommen könnte, bei denen „man“ vor Gericht verliert und noch mehr Vollstreckungen zu erwarten hat) im Internet wiederfinden und dort lesen müssen, Sie hätten Ihren Hund bestimmt geschlagen und hätten ihm niemals richtigen Familienkontakt gegeben. Zudem hoffe „man“, dass Sie nie wieder züchten. Sie müssen sich also als gewissenloser Vermehrer darstellen lassen.Dabei regen die eigenen Vereinskollegen sich auf, dass „man“ nur abgelaufenes Futter für seine Hunde kauft und Decksprünge nicht bezahlen kann. Wer die Hintergründe kennt, weiß spätestens dann, mit was für eine Art Leuten er es zu tun hat.

 

Damit nicht noch mehr Hunde ein solches Schicksal ereilt, raten wir den Verkäufern von Nothunden oder Junghunden, sich vertraglich abzusichern.

 

Lassen Sie sich den Personalausweis des Interessenten zeigen, notieren sie Ausweis-Nummer,  Name und Anschrift im Vertrag!

 

Eine mögliche Abschreckung für Leute mit unlauteren Zuchtabsichten könnte sein, wenn man im Schutzvertrag als Individualvereinbarung handschriftlich Folgendes schreibt:

 

  • - der Hund darf nicht verschenkt, verkauft, vermietet oder länger als 1 Monat anderswo untergebracht werden, ohne die vorherige schriftliche Einwilligungserklärung des Verkäufers.
  • Mit dem Hund darf nicht gezüchtet werden, weder mit noch ohne Ahnentafel!
  • - Bei Verstoß ist eine Vertragsstrafe von z. B. 3.000 Euro an den Verkäufer zu zahlen.

 

Interessenten mit ehrlichen Absichten werden sich nicht scheuen, dies zu unterschreiben.

*Übrigens gehen betrügerische Kreise mittlerweile so weit, zu behaupten, sie hätten eine Empfehlung von einem Mitglied Ihres Vereins erhalten (oder sogar vom Präsidenten persönlich, wie im vorliegendem Fall). Fragen Sie zuerst denjenigen, ob er oder sie Ihnen den potenziellen Käufer überhaupt vermittelt hat. Beim aktuellen Fall war dies nicht so. Solch eine Vorgehensweise ist eindeutig Betrug!

 

09-09-08

Wir gratulieren unserem Mitglied Thomas Dewenter mit seinem Hund ‘Majestics Taskiagi’ zur bestandenen Begleithundeprüfung

http://www.hundesport-paderborn.de/aktuelles.php?guid=169

05.01.2008

SAND IN DEN AUGEN

 

Was früher an geduldigem Papier da war, wird heutzutage weitgehend durch das Internet ersetzt. Da wachsen Websites wie die Pilze aus dem Boden, jeder der sich irgendwie berufen fühlt, greift zum Keyboard und informiert jeden der seine Site abruft über das, was er/sie als Betreiber der jeweiligen Website so alles zu bieten hat.

 

Aber halt! Nicht jeder hat wirklich etwas zu bieten. Manche tun nur so und balzen wie die Hähne. Das geht bis zum Streuen von Sand in die Augen der lesewilligen Klientel, die immerhin für den Kauf von Welpen (Umsatz, Umsatz!) geködert werden muss und soll, denn eigentlich (eigentlich!) geht es doch bei vielen nur ums Geld und um nichts anderes. Aber es wird das Deckmäntelchen der ach so seriösen Hundezucht, seit Jahren, angeblich aufopferungsbereit, darüber ausgebreitet, ob das nun wahr sein sollte oder nicht.

 

Wir haben beschlossen, uns weiterhin zu freuen, autonom zu arbeiten und uns nach wie vor keinem weiteren Verein anzuschließen. Mit Tränen des Lachens in den Augenwinkeln lesen wir auch 2008 im Internet ab und zu die Ergüsse von Leuten, die nun wirklich unserer Meinung nach eigentlich nichts zu lachen haben, jedoch behaupten, sie würden in Deutschland nahezu die komplette Welpenzahl für Weisse Schweizer Schäferhunde liefern. Für jeden der des Rechnens mächtig ist, heißt dies also folgendes: Wenn wir von unseren jährlichen Welpenzahlen ausgehen, rechnen wir noch hinzu, wie viele Welpen vielleicht (die genaue Zahl lässt sich nur sehr schwer herausfinden) bei Allrassevereinen registriert wurden. Wir gehen optimistisch von einer möglicherweise überzogenen Zahl von 400 Welpen aus. Bei dieser Zahl von 400 Welpen nehmen wir nun einmal an, es würde sich um 1 % der jährlich in Deutschland produzierten Welpen handeln. Spätestens bei Realisierung dieser Zahl führt bei jedem Grundschüler das aufbrausende Lachen bereits zu Gesundheitsgefährdung. Denn das würde heißen, das ein Verein, der von sich behauptet, bis auf 1 % die Zucht in Deutschland abzudecken, jährlich sage und schreibe 39600 produziert! An dieser Stelle müsste es eigentlich heißen: Kommentar überflüssig, denn wie kann jemand nur so etwas unrealistisches behaupten? Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, fragt sich jedoch, ob es Leute gibt, die jemandem so etwas glauben würden? Natürlich müsste ein vernünftig denkender Mensch sofort merken, dass er belogen wird, aber manchmal wird mit derart viel Sand um sich geworfen, dass es eigentlich an der Zeit ist, einmal direkt auf solche Machenschaften hinzuweisen und darauf aufmerksam zu machen, mit welchen Methoden sich mancher wichtig macht. Unter dem Motto: Wer sich nicht auskennt, ist sowieso dumm und glaubt alles. Wer jedoch seinen Interessenten auf eine derartige Art und Weise Sand in die Augen zu streuen versucht, ist unserer Ansicht nach unseriös. Wir empfinden es als direkte Lüge, wenn einer Art von Öffentlichkeit vorgekaukelt werden soll, ein Verein wäre nahezu einzigartig und außerhalb dieses Vereins gäbe es in Deutschland überhaupt keinerlei Aktivitäten. Jedenfalls gehen wir davon aus, dass unser Verein zusammen mit den Welpen der Allrassenvereine in Deutschland jedes Jahr die absolute Mehrheit (wenn nicht mehr) bildet.

 

 

Es gibt etwas, das uns sehr freudig gestimmt hat. Diese Neuigkeit möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, wir zitieren hier aus der offiziellen Zeitung des wirklich maßgeblichen FCI-Vereins namens GWS, der seit 1990 die Berger Blanc Suisse offiziell vertritt.

 

GWS Info 2007 Nr. 3:

 

Gesuch auf Kooperationsvereinbarung mit der FCI abgelehnt

Ein internationaler BBS-Club hat Ende Juli 2007 bei der FCI ziemlich überraschend um „Anerkennung als Weltverband für den Weissen Schweizer Schäferhund“ und den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung ersucht. Die SKG, welche als für die Rasse BBS verantwortlicher FCI-Landesverband einem solchen Vertrag mit Unterschrift zustimmen müsste, hat in ihrer Stellungnahme vom 2. Oktober 2007 eine solche Kooperationsvereinbarung ausdrücklich zurückgewiesen, weshalb auch die FCI das Ersuchen mit Schreiben vom 15. November 2007 abgelehnt hat.

 

Mit der neu gegründeten FBBSI steht nun immerhin eine Alternative zu den bereits bestehenden Weltverbänden zur Verfügung. Zwischenzeitlich wurde nämlich auch klargestellt, dass weder SKG noch VDH einen Weltverband unterstützen werden, welcher unter Umgehung des Ursprungslandes bzw. seines Rasseclubs GWS Schweiz, den BBS weltweit „vertreten“ möchte. FBBSI ist eine internationale Organisation, welche die volle Unterstützung der SKG genießt und alle Bedingungen für eine Kooperationsvereinbarung mit der FCI erfüllen kann und wird. FBBSI will sich nicht mit der weltweiten Vermarktung des BBS profilieren, sondern vielmehr die weltweite Verantwortung für alle Belange der Rasse BBS innerhalb der FCI übernehmen.

Was sagt man dazu? Gibt es doch Kreise, welche seit Jahren behaupten, sie hätten einen Weltverband gegründet, sie hätten viele Vereine um sich versammelt und wären die absoluten Pioniere und Initiatoren. Es wird sich gegenseitig mit Lametta überhäuft und von der Arbeit anderer profitiert. Es ist natürlich klar, dass die GWS nur mit nüchternen Fakten aufwartet und es nicht nötig hat, jemandem in irgendeiner Weise etwas vorzumachen. So wird durch den Artikel aus der GWS Info einmal mehr klar, dass der Einzelne nicht alles glauben sollte, was ihm vorgegaukelt wird, nur weil jemand es behauptet. Mogeln ist immer einfach, meinen wir. Nur hat Mogelei wie Lügen meistens kurze Beine. Vielleicht haben sie (die Beine) diesmal etwas länger getrabt, aber aufgekippt sind sie trotzdem. Was sagt sich dann der, der lieber den ehrlichen Weg einschlägt? Ich glaube nicht jeder Website und ich sammle selber meine Erfahrungen. Das halten wir zumindest für besser! In diesem Sinne wünschen wir allen die gerne mit uns zusammenarbeiten ein frohes und erfolgreiches neues Jahr!

 

 

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Verein für Weisse Schweizer Schäferhunde - Berger Blanc Suisse